Smart-Meter-Rollout – Frist für Pflichteinbauten beachten

Smart-Meter-Rollout – Frist für Pflichteinbauten beachten

Der Smart-Meter-Rollout ist seit Februar 2020 im Gange. Trotz einiger Verunsicherung durch das Urteil des OVG Münster bleibt das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende bestehen und es gibt somit zum derzeitigen Zeitpunkt für die Rolloutpflicht keine Fristverlängerung.

Die 10% Marke der Pflichteinbauten zum Februar 2023 besteht auch nach den letzten behördlichen Anpassungen weiterhin.

Unabhängig von den Hürden und Unsicherheiten befinden wir uns bereits erfolgreich mitten im Rollout. Einige unserer Kunden haben bereits die ersten Schritte auf diesem Weg erfolgreich bestritten.
Aufgrund der Erfahrungswerte, die wir in unseren bisherigen Projekten sammeln konnten, möchten wir darauf hinweisen, dass viele Faktoren für den Rollout bedacht werden müssen, u.a.

  • Vorbereitung der IT-Infrastruktur
  • Schulungen zu SilKe und SiMon
  • Schnittstellenanpassungen
  • Lieferzeiten der Hardware von teilweise 3-6 Monaten

Die Umsetzung kostet also erfahrungsgemäß eine gewisse Zeit.

Wir möchten Sie gerne bei einem erfolgreichen Rollout unterstützen und begleiten. Zwar scheint die Frist zum Februar 2023 noch in weiter Ferne, dennoch würden wir Ihnen empfehlen, dass Sie hier nicht zu spät handeln und zeitnah mit der Umsetzung des Rollouts beginnen.

Nur so können wir gemeinsam mit dem heranrückenden Ende der Einbaufrist beiderseitige Engpässe vermeiden.

Je früher wir Sie hier unterstützen können, desto sicherer ist der Rollout für Sie planbar.

Wir empfehlen Ihnen daher sich in den nächsten Wochen mit uns in Verbindung zu setzen, um den Zeitraum für Ihren Rollout zu planen.

Umsetzung der EnWG-Novelle 2021

Umsetzung der EnWG-Novelle 2021

Die neue Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes hält uns in den letzten Wochen in Atem. Es wird sowohl wesentliche Änderungen in fast allen Rechnungsformularen geben, aber auch etliche Neuerungen zum Thema Verbrauchsinformationen. Wesentliche Neuerungen wird es auch beim Thema Vertragswesen und Kündigungsmöglichkeiten für Endkunden geben.

In unseren Workshops bei der Anwendertagung werden wir näher auf die einzelnen Punkte eingehen. Nutzen Sie die Möglichkeit und nehmen Sie teil.

Melden Sie sich gerne zu den Webinaren am 19.10. und 21.10. an, die wir  zu diesen doch recht weitreichenden Änderungen anbieten.

Link zu den Leifäden und Text vom VKU. 

https://www.vku.de/themen/energiewende/leitfaeden-kundenrechnung-ueberarbeitet/ 

Aufgrund der umfangreichen Neuerungen im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) zu den Bestandteilen und Pflichten in Strom- und Gasrechnungen, welche mit der Veröffentlichung der EnWG Novelle 2021 im Bundesgesetzblatt am 27.07.2021 in Kraft getreten sind, haben VKU und BDEW gemeinsam die bekannten Leitfäden Kundenrechnung Strom und Gas überarbeitet.

Mit der EnWG Novelle werden insbesondere die unionsrechtlichen Vorgaben der EU-Elektrizitäts-Binnenmarktrichtlinie 2019/944 in deutsches Recht umgesetzt.

Die Änderungen betreffen insbesondere Regelungen zu den Abrechnungsbedingungen und der Darstellung von Verbrauchsinformationen. Außerdem wurde der Katalog der Informationspflichten im Zusammenhang mit der Abrechnung erweitert. Die Abrechnungsvorgaben gelten gegenüber jedem Letztverbraucher und unterscheiden nicht zwischen Haushaltskunden (B2C) und Gewerbe bzw. Großkunden (B2B). Sie gelten innerhalb und außerhalb der Grundversorgung gleichermaßen, wobei in der Strom-/GasGVV entweder auf die einzelnen Regelungen Bezug genommen wird oder der Gesetzestext unverändert übernommen wurde. Die überarbeiteten Leitfäden stehen Ihnen nachfolgend zum Download zur Verfügung.

Redispatch 2.0 – Die Übergangslösung

Redispatch 2.0 – Die Übergangslösung

WinEV® Lösung zur Umsetzung von Redispatch 2.0

 

BDEW-Übergangslösung zum gesicherten Einstieg in den Redispatch 2.0 zum 1. Oktober 2021

Zum 1. Oktober 2021 gelten neue gesetzliche Vorgaben für die Bewirtschaftung von Netzengpässen. Im Rahmen des Redispatch 2.0 sollen neue Prozesse den Informations- und Datenaustausch, den Bilanzkreisausgleich sowie die Abrechnung optimieren.

Angesichts von Verzögerungen bei der Implementierung im Markt hat der BDEW eine branchenweite Übergangslösung für den gesicherten Einstieg in den Redispatch 2.0 veröffentlicht. Die Erarbeitung erfolgte in Abstimmung mit der Bundesnetzagentur (BNetzA) und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Die Wichtigsten Inhalte der Übergangslösung:

  • die Übergangslösung muss von den Netzbetreibern aktiv mit den BKVs abgestimmt werden (vgl. Musteranschreiben)
  • Spätestens zum 01. März 2022 müssen alle Prozessteilnehmer betriebsbereit sein, dann erfolgt ein dreimonatiger Testbetrieb. Die Übergangslösung ist bis zum 31.05.2022 befristet
  • Bilanzierungsprozesse gemäß BK6-20-059 Anlage 3 dürfen im Fall des finanziellen Ausgleichs anstelle des bilanziellen Ausgleichs nicht durchgeführt werden (AUSNAHME: UC 17.3.2.1: Übermittlung der monatlichen Ausfallarbeitszeitreihe je MaLo vom NB an LF)
  • monatliche Rechnungslegung durch den BKV des LF an den Anschlussnetzbetreiber; Basis ist die zwischen ANB und BTR abgestimmte Ausfallarbeit

Diese Übergangslösung stellt ausdrücklich keine vom Gesetz abweichende Vorgabe dar, sondern nur eine vorweggenommene Verständigung über die Ermittlung des bilanziellen Ausgleichs. Die gesetzlichen Anforderungen des Redispatch 2.0 bleiben erhalten. 

Ferner bleibt das Ziel eines vollumfänglichen physischen bilanziellen Ausgleichsprozesses gemäß den Zielprozessen zum Redispatch 2.0 zum frühestmöglichen Zeitpunkt von der Übergangslösung unberührt. Spätestens zum 1. März 2022 ist die Betriebsbereitschaft von allen Prozessteilnehmern sicherzustellen. Zu diesem Stichtag startet ein dreimonatiger paralleler Testbetrieb aller Residpatch-2.0- Zielprozesse. Die Branche treibt die Umsetzung der Zielprozesse weiterhin mit aller Kraft voran und berichtet über die Fortschritte regelmäßig an die BNetzA. Die Übergangslösung ist ausdrücklich auf den 31. Mai 2022 befristet. (Quelle BDEW)

Zudem empfiehlt der BDEW allen Anschlussnetzbetreibern, die einen bilanziellen Ausgleich für Maßnahmen des Redispatch 2.0 gemäß § 13a Absatz 1a EnWG zum 1. Oktober nicht leisten werden, dringend, die BKV an ihrem Netz in den kommenden Tagen entsprechend zu informieren und die gemeinsame Umsetzung der Übergangslösung abzustimmen. Hierfür stellt der BDEW ein Musteranschreiben zur Verfügung.“

Quelle: https://www.bdew.de/energie/bdew-uebergangsloesung-zum-gesicherten-einstieg-in-den-redispatch-20-zum-1-oktober-2021/

Die WinEV® Lösung für Redispatch 2.0

Die WinEV® Lösung für Redispatch 2.0

WinEV® Lösung zur Umsetzung von Redispatch 2.0

 

Änderungsdatum: 12.03.2021

Der Stichtag für die Umsetzung von Redispatch 2.0 steht. Alle Verteilnetzbetreiber werden damit konfrontiert, die Anforderungen zur Beteiligung an der Vermeidung von Netzengpässen bis zum 1. Oktober 2021 zu erfüllen.

Auch die Anbieter der ERP-Systeme stehen vor der Herausforderung, diese Anforderungen fristgerecht in ihre Systeme zu integrieren. Lesen Sie dazu bei Interesse den Artikel «Redispatch 2.0: Vorsicht vor Wunderlösungen» von der Kanzlei Becker Büttner Held.

Wenn Sie mehr zu unserer Lösung erfahren wollen, melden Sie sich gerne zu unserem Webinar «Redispatch 2.0» am 25.3.2021 an.

Webinar zum Thema »Mehrwertsteuersenkung«

Webinar zum Thema »Mehrwertsteuersenkung«

Das Konjunkturpaket der Bundesregierung gut vorbereitet, umsetzen

Bereits vergangene Woche haben wir Sie kurz über die anstehende Änderung der Mehrwertsteuersätze informiert.

Unabhängig davon, dass der finale Beschluss des Deutschen Bundestages noch aussteht, müssen wir davon ausgehen, dass die Mehrwertsteuersätze vom 01.07.2020 bis 31.12.2020 von 19% auf 16% sowie von 7% auf 5% gesenkt werden.

Um einen möglichst reibungslosen Ablauf gewährleisten zu können, haben wir uns dazu entschlossen, Ihnen am 25.06.2020 ein Update zur Anpassung zur Verfügung zu stellen. Hintergrund dabei ist, die gültigen Steuersätze anzupassen und auch zum 01.01.2021 wieder zurückzunehmen. Beide Prozesse werden wir vorsehen.

Wir bitten Sie dringend mit einem Abschlagslauf für den Monat Juli bis nach dem Update zu warten.

Kommende Woche bieten wir Ihnen von Mittwoch bis Freitag Webinare zu dieser Thematik an. Die Anmeldung zu diesen Webinaren ist ab sofort, wie gewohnt in unserem Kundenbereich möglich.

Inhalt dieser Webinare wird vor allem die praktische Umsetzung der Themen in WinEV® und den kaufmännischen Schnittstellen sein.

Wir bitten Sie ausdrücklich, mindestens einen Mitarbeiter/in pro Werk für dieses Webinar anzumelden. Bei Bedarf werden wir auch noch weitere Termine anbieten.

Eine dazugehörige Dokumentation wird Ihnen im Anschluss ebenfalls zur Verfügung gestellt werden.

Für alle, die WinEV®FS und WinEV®ARES einsetzen, finden am 29.06.2020 und 30.06.2020 Webinare von der mps public solutions GmbH statt. Die Anmeldung ist direkt über die Homepage der mps möglich.

Wichtiger Hinweis
Um sich für unsere Webinare anmelden und später daran teilnehmen zu können, benötigen Sie einen personalisierten Zugang für unseren Kundenbereich. Die bisherigen Firmenlogins können dafür nicht genutzt werden. Die Zugangsdaten, die Sie von uns erhalten, sind dauerhaft und für den gesamten Kundenbereich gültig. Besitzen Sie noch keine personalisierten Logindaten dieser Art, wenden Sie sich bitte direkt an websupport@is-software.com.

Webinar zum Thema »Mehrwertsteuersenkung«

Konjunkturpaket – Senkung der Mehrwertsteuer

Systemanpassungen als Folge des Konjunkturpaketes der Bundesregierung

Im Zuge der Kabinettssitzung der Bundesregierung am 03.06.2020 hat sich die große Koalition über die Eckpunkte eines Konjunkturpakets geeinigt. Unter anderem wird vom 01.07 bis zum 31.12.2020 der Regelsteuersatz von 19 auf 16 Prozent und der ermäßigte Satz von 7 Prozent auf 5 Prozent gesenkt.

Vorbehaltlich der finalen Regelungen durch die verantwortlichen Gremien, haben wir uns umgehend mit den Fragestellungen beschäftigt und eine Task-Force initiiert. Diese wird sich um alle Fragestellungen zur Thematik, notwendiger und optionaler Systemanpassungen sowie Ihre Bedürfnisse kümmern.

Bitte sehen Sie vorerst von individuellen Hotline-Anfragen ab, wir werden Sie zeitnah informieren.

Nachstehend eine erste Information über die wichtigsten Themenbereiche (weitere Themen in Bearbeitung):

  • Anpassung von Steuersätzen im System
  • Anpassung der Preise, Abschlagsbeträge und sonstigen steuerrelevanten Objekte
  • Abgrenzung von Verrechnungsdaten
  • Anpassung der Formulare für die Ausweisung aller notwendigen Steuersätze (alt und neu)
  • Anpassung der Schnittstellen zu Finanzbuchhaltungs- und Controlling-Systemen.

Bitte beachten Sie, dass für die Abschläge mit Fälligkeit / Buchungsmonat Juli bereits der ggf. verminderte Steuersatz zur Anwendung kommt. Da viele diesen Prozess schon mehrere Werktage vor Monatsbeginn anstoßen (INVOIC im Netz erzeugen bzw. Abschlagslauf für die Endkunden durchführen), müssen hier in den Steuerparametern die entsprechenden vorübergehenden Steuersätze eingepflegt werden. Zudem sollte hausintern geprüft werden, ob die Mehrwertsteuersenkung auch Auswirkungen auf die zu erhebenden turnusmäßigen Abschlagsbeträge hat.

Weitere Punkte werden wir, sobald die entsprechenden Gesetze bzw. Regularien seitens der Bundesregierung veröffentlicht wurden, im System umsetzen und Ihnen Handlungsanweisungen (als Dokumentation, Webinar bzw. Tutorial, Dienstleistungsangebote) zur Verfügung stellen.

Wir stimmen uns auch mit unserem Partner der mps public solutions GmbH ab. Unser Partner mps wird dazu Online Trainings und ein Handout anbieten. Auch hierzu erhalten Sie zeitnah Informationen.