Rolloutpflicht für moderne Messeinrichtungen 10% bis 01. Juli 2020!

Rolloutpflicht für moderne Messeinrichtungen 10% bis 01. Juli 2020!

Grundzuständiger Messstellenbetreiber – Rolloutpflicht für moderne Messeinrichtungen

Beitrag aktualisiert am 14.05.2020
In den letzten Wochen wurde mehrfach über die Rolloutpflicht für moderne Messeinrichtungen gesprochen. Der Starttermin für den Rollout der modernen Messeinrichtungen war der 01. Juli 2017 (bitte nicht mit den intelligenten Messsystemen verwechseln). Demnach sind innerhalb von 3 Jahren, d. h. bis zum 01. Juli 2020, mindestens 10% der Pflichtfälle von kME auf mME auszutauschen. Sie müssen somit ab dem 01. Juli 2020 der BNetzA gegenüber die Erfüllung der Einbauquote nachweisen können. Die derzeitige Corona-Krise führt allerdings nicht zu einer automatischen Verlängerung der Frist.

Netzbetreiber, die kraft Gesetzes mit dem Inkrafttreten des MsbG grundzuständiger Messstellenbetreiber für Strom geworden sind, mussten dies bis zum 30. Juni 2017 bei der BNetzA anzeigen. Die weit überwiegende Zahl der Netzbetreiber hat mit der Anzeige zum 30. Juni 2017 bestätigt, weiter die Aufgabe der Grundzuständigkeit wahrzunehmen. Die BNetzA hält auf ihrer Website darüber hinaus verschiedene Informationen für Messstellenbetreiber bereit.

Achtung, die Anzeige setzt eine weitere Frist in Gang: 

Moderne Messeinrichtungen 

Drei Jahre nach der Anzeige müssen grundzuständige Messstellenbetreiber nach § 45 Abs. 2 Nr. 2 MsbG mindestens 10 % der Messstellen mit modernen Messeinrichtungen ausgestattet haben, für die es eine entsprechende Ausstattungspflicht gibt (nach BNetzA 1. Juli 2020). Nach § 29 Abs. 3 MsbG muss die Ausstattung bei Neubauten und Gebäuden, die einer größeren Renovierung unterzogen werden, bis zur Fertigstellung des Gebäudes erfolgen

Die aktuelle Krisensituation wird durch die Bundesnetzagentur bei ihrem Aufgreifermessen hinsichtlich der Ergreifung von Maßnahmen angemessen berücksichtigt werden. Der Zeitraum, in welchem der Einbau von mME und iMSys aufgrund der Krisensituation zum Schutz der Gesundheit der Monteure nicht möglich ist, wird im Rahmen der Ermessensausübung Beachtung finden.“ 

Wir möchten Sie hiermit nochmals auf diese Frist hinweisen, da bei Nicht-Erfüllung der Vorgabe die Grundzuständigkeit für den Messstellenbetrieb verloren werden könnte. 

In WinEV® können die Zähler von konventionellen Messeinrichtungen auf moderne Messeinrichtungen umgestellt werden und so die modernen Messeinrichtungen auch korrekt abrechnen und die Änderungen kommunizieren. Auch statistische Auswertungen sind möglich. Voraussetzung ist das Paket Umsetzung neues MsbG aus dem Jahr 2017.

Beschreibung der durchzuführenden Tätigkeiten:

Anpassungen im NETZ

  • Umstellung der Zähler von konventionellen Messeinrichtungen auf moderne Messeinrichtung
  • Umstellung der Zählwerktypen für alle modernen Messeinrichtungen
  • Versand von Stammdatenänderungen zum Stichtag des Zählerwechsels oder zum Starttermin der Msb-Abrechnung für eigenen Händler / alle Fremdhändler
  • Erstellung Statistik mME Entnahme über Arbeit / Erstellung Statistik mME Einspeisung über installierte Leistung als Grundlage für die Ermittlung der Preiskategorie
  • Erstellung der Daten für die „Abrechnung mME und iMS“ sowie „Preiskategorie MSB“ in „Vertrag / Zusatzdaten Messstellenbetrieb mME und iMS“ als Grundlage für „Anfrage zur Rechnungsabwicklung“-Prozesse
  • Solange nichts anderes vereinbart wurde, ist der „Anschlussnutzer“ der Rechnungsempfänger für den gMSB
    • Pflege und Versand des Preisblattes (PRICAT)
    • Abwicklung der „Anfrage zur Rechnungsabwicklung“- Prozesse für alle Verträge, in welchen eine mME (+ Zusatzgeräte, die in der MSB-Rechnung beinhaltet sein müssen) verbaut wurde (REQOTE/QUOTE/ORDERS/ORDRSP/IFTSTA)

Anpassungen im VERTRIEB

  • Um die vollständige Funktionalität für die Verarbeitung und Abrechnung von mME und iMS sicherzustellen, müssen die jeweiligen Bereiche im Tarifmodul aktiviert werden.
  • Nach der Aktivierung sorgen vor allem die durch entsprechende Nachrichten automatisch generierten Zählertypen von mME für die richtigen Abläufe an den unterschiedlichen Stellen. Eine Kontrolle manuell angepasster Zählertypen ist sinnvoll.
  • Dazu kommt eine Überprüfung der Preisstruktur insbesondere der Festpreise.
  • Je nachdem wie der Messstellenbetrieb bisher abgerechnet wurde, müssen die Vertriebshaupttarife und ggf. die Festpreise einen bestimmten Typ beinhalten, damit die Preise aus den Preisblättern (PRICAT) korrekt an die Endabrechnung übermittelt werden.
  • Weitere Voraussetzung für die korrekte Abrechnung von mME und iMS ist die Aktualisierung der „Vertrag / Zusatzdaten Messstellenbetrieb mME und iMS“ wie der Angebotsstatus und die Preiskategorie MSB. Dazu müssen die eingegangenen QUOTES verarbeitet werden.

Für detaillierte Informationen, kontaktieren Sie bitte Ihren zuständigen Vertriebsmitarbeiter oder schreiben Sie uns an
vertrieb@is-software.com.

BNA Erhebungsbogen „Netzbetreiber EEG-Jahresmeldung 2019“

BNA Erhebungsbogen „Netzbetreiber EEG-Jahresmeldung 2019“

iS Software Newsletter 01/2020 – BNA Erhebungsbogen „Netzbetreiber EEG-Jahresmeldung 2019“

Die Bundesnetzagentur hat den Erhebungsbogen zur Übermittlung der Daten zur EEG-Umlage für das Abrechnungsjahr 2018 grundlegend überarbeitet und verschärfte Plausibilitätskontrollen (auch über das MaStR) eingeführt.

Zukünftig müssen auch umlagebefreite Stromerzeugungsanlagen gemeldet werden, also auch bei vollständiger Privilegierung, d. h. wenn keine EEG-Umlage auf Eigenversorgung oder Eigenerzeugung zu zahlen ist.

Da auch Speicher als Stromerzeugungsanlagen gelten, stellt die BNA für die Datenmeldung 2019 folgendes in Aussicht:

„Bisher haben wir dies (Anmerkung: Meldung von Speicher) noch nicht systematisch überprüft. Bei der Jahresmeldung 2019 erwarten wir jedoch, dass auch Speicher gemeldet werden.“

Unsere Entwicklung erarbeitet aktuell dazu eine Dokumentation.

Außerdem wird im Modul WinEV®EEG (Netz) die Möglichkeit geschaffen, zusätzlich benötigte Informationen zu Anlagen bzw. Speicher zu erfassen.  

Wir erstellen dazu eine Dokumentation und werden Ihnen auch spezielle Exports als Komfortfunktion zur Datenübermittlung anbieten. 

Weitere Informationen erhalten Sie noch im März sowohl im Kundenbereich unserer Website als auch direkt in einem separaten Newsletter.

Rolloutpflicht für moderne Messeinrichtungen 10% bis 01. Juli 2020!

Check-Up – Ready für den SMG Rollout

iS Software Newsletter 01/2020 – Check-Up von der iS Software – Ready für den SMG Rollout!

Die Verfügung zum Einbau intelligenter Messsysteme wurde am 24. Februar durch das BSI veröffentlicht. Um einen möglichst reibungsfreien Ablauf der Einrichtung und Installation einer SMGWA Anbindung zu gewährleisten, bieten wir Ihnen als unseren Kunden einen Check-Up an.

Der Check-Up erfolgt anhand einer durch uns erstellten Checkliste. Die Checkliste umfasst unterschiedlichste Themenbereiche; angefangen bei den Software- und Systemvoraussetzungen, über technische Fragestellungen bis zur Ausgestaltung der  Hardwarebeschaffung. Das Ergebnis des Check-Ups ist ein individueller Maßnahmenkatalog für Ihr Unternehmen.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an unseren Vertrieb.

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Markterklärung für intelligente Messsysteme

iS Software Newsletter 01/2020 – Mit der Markterklärung für intelligente Messsysteme des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) kann der Smart Meter-Rollout nun starten

Mit Vorlage und Bekanntgabe der BSI-Markterklärung für intelligente Messsysteme, in Kraft getreten am 24.02.2020, wird nunmehr offiziell festgestellt, dass die technische Verfügbarkeit dreier Smart Meter Gateways und damit die Möglichkeit für den Rollout-Start gegeben ist. Ein wichtiger Aspekt und Meilenstein zur Digitalisierung der Energiewende in Deutschland ist damit erreicht worden.

Die iS Software hat mit der Entwicklung von funktionsfähigen Lösungen zur nahtlosen Einbindung der externen Systemkomponenten in die WinEV®-Architektur vollumfängliche Schnittstellen geschaffen. Mit dem gesamtheitlichen Angebot ihres langjährigen Partners co.met GmbH, die mit ihren Kunden aus dem Stadtwerke- und Versorgerumfeld zu Deutschlands führenden Metering-Dienstleistern zählt, ist iS Software sicher aufgestellt und hat dabei ein vollumfängliches Lösungskonzept im Angebot, um den anstehenden Rollout gemeinsam mit ihren Kunden zu meistern.

Thomas Hemmer, Geschäftsführer der co.met GmbH, weiß die Partnerschaft und Kompetenz ihres Partners iS Software zu schätzen:

„Die Geschäftsleitung der iS Software GmbH hat ihr Unternehmen in den letzten Jahren sehr konsequent auf strategische Zukunftsthemen wie Smart Energy ausgerichtet“, weiß der co.met-Geschäftsführer zu berichten. Und weiter: „Die Schnittstellenanbindung der WinEV®-Geräteverwaltung an unser Smart Energy Network (SEN) wurde bereits in 2017 begonnen und in nur innerhalb von 3 Monaten erfolgreich zum Abschluss gebracht. Unsere gemeinsamen Kunden in diesem Geschäftsfeld können dem Rollout mit Zuversicht entgegensehen.“