Die EVU stehen vor einem enormen Kraftakt

Die EVU stehen vor einem enormen Kraftakt

Wie können auch kleine und mittlere Energieversorgungsunternehmen (EVU) die Herausforderungen rund um Digitalisierung, Energiewende, Preissteigerung und Corona stemmen? Das Outsourcing verspricht, eine Lösung für viele Probleme unserer Zeit zu sein.

Seit vielen Jahren durchleben und durchleiden Energieversorgungs- unternehmen die verschiedenen Epochen von Utility 1.0 bis Utility 4.0 und müssen die Veränderungen hin zum digitalen Energiedienstleistungsunternehmen rund um die Energiewende stemmen. Damit verbunden sind gewaltige Erwartungen und Aufgaben, die auch die kleinen und mittleren EVU leisten müssen.

In der Dynamik der Entwicklung, um Vorgaben von Politik und (Mode-) Trends zu erfüllen, sehen sich die Marktteilnehmer teilweise auch noch mit unvorhersehbaren Themen konfrontiert. Sie könnten daher eine Phase der Entspannung gut vertragen, um zu stabilisieren und das Bestehende zu etablieren. Eine Phase zum Durchatmen ist aber nicht in Sicht. Die Branche muss sich stattdessen intensiv den K- und P-Themen widmen: Klimawandel, Komplexität, Kostenzuwachs und Krisen treffen auf Herausforderungen hinsichtlich Preise (Steigerungen), Personal (Verfügbarkeit, Qualifikation), Produkte (Vielfalt) und Prozesse – einschließlich der unterstützenden Softwarelösungen.

Neue Marktteilnehmer: Energiegenossenschaften

In Deutschland existieren rund 11 100 Gemeinden mit rund 200 000 öffentlichen Gebäuden. Gemeinden und Bürger sind aufgerufen, den Klimawandel und die Energieeffizienz aktiv voranzutreiben. Das größte Einsparpotenzial im öffentlichen Sektor liegt laut deutscher Energieagentur (Dena) in der energetischen
Sanierung und Nutzung von öffentlichen Gebäuden und Liegenschaften. Es wird erwartet, dass sich die Bürger der Verantwortung stellen und Bürger- und Energiegenossenschaften gründen werden. In Deutschland gibt es per 30. September 2019 rund 8 600 eingetragene Genossenschaften mit 22,8 Mio. Mitgliedern. Die Energiegenossenschaften, also Genossenschaften mit Energierelevanz, sind dabei noch deutlich in der Minderheit. Schon heute sind sie aber existent und Marktteilnehmer in der Energiebranche. Und ihr Anteil wird zunehmen.

Wettbewerb um Personal und Talente ist entbrannt

Qualifiziertes Personal, effektive und effiziente Prozesse sind bereits mit zunehmender Tendenz der kritische Faktor, der den Erfolg eines Energieunternehmens maßgeblich bestimmt. Die iS Software Gruppe hat dies auf ihrer Anwendertagung 2021 mit zahlreichen Kunden diskutiert und Roland Zahradnik, Geschäftsführer der iS Software, fasst zusammen: »BPO in der Energiewirtschaft steht bei uns schon länger auf der Agenda.
Unter anderem durch Corona und daraus resultierende Konsequenzen hat das Thema noch an Schärfe gewonnen.« Zahradnik ist überzeugt, dass Softwaresysteme auszutauschen oder regelmäßig an die Gegebenheiten anzupassen bei Weitem nicht mehr ausreicht, um die Wettbewerbsfähigkeit der Energieversorgungsunternehmen der Marktrollen Lieferant, Netz, Messstellenbetrieb und der Unternehmen mit energienahen
Dienstleistungen zu garantieren.

Ressourcen müssen sowohl unter wirtschaftlichen als auch unter Verfügbarkeitsaspekten
eingesetzt werden. Das heißt mit anderen Worten: Die Energieversorgungsunternehmen
sollten sich auf ihre relevanten Aufgaben konzentrieren. In der Vergangenheit wurden
Dienstleister zur Unterstützung beauftragt – teilweise für Aufgaben, die sehr innovativ und neu waren, für den Ausgleich von Spitzen oder auch einfach als verlängerte Werkbank. Die Steuerung erfolgte über Servicelevelvereinbarungen oder vergleichbare Steuerungs- und
Qualitätssicherungsmechanismen. Zahradnik: »Für die Zukunft reicht das nicht mehr.« Zusätzlich zu den »eher rationalen Steuerungsmechanismen« würden weiche Faktoren zunehmend wettbewerbsentscheidend, so Zahradnik.

Noch vor wenigen Jahren konnte man sich ergebnisoffen über Sinn und Vorteile von Prozessunterstützung (BPO) Gedanken machen. Heute ist das eher fahrlässig. Ganze Teams (in kritischen Aufgabengebieten) fallen wegen Corona aus, neue Themen des Marktes und der Bundesnetzagentur müssen bedient werden, kompetente und hochqualifizierte Mitarbeiter (die Babyboomer) gehen in den Ruhestand, der Personalmarkt liefert kein qualifiziertes Personal in ausreichender Zahl und so weiter. Wie also können bestehende Ressourcen (auch Personal) anders (effizienter, effektiver)
eingesetzt werden?

Braucht jedes EVU eine BPO-Strategie?

Unabhängig von der Unternehmensgröße waren und bleiben die (Prozess-)Kosten und die Risikoabwägung die relevanten Kriterien für eine BPOEntscheidung, erläutert Zahradnik. In den Anfängen des BPO wurden eher kleine Aufgabenpakete aufgrund eines temporären Personalengpasses durch Krankheit oder Urlaub an externe Dienstleister vergeben. Ein Vertrauensverhältnis war nicht nötig, die Aufgabenerledigung zu wirtschaftlichen Bedingungen war entscheidend. »Mittlerweile sehen wir einen BPO-Level, der den höchsten Grad der Partnerschaft zwischen EVU und BPO-Anbieter, also eine vertrauensvolle und umfassende Integration erfordert. Es ist eine trusted BPI-Partnerschaft notwendig, also die vertrauensvolle Geschäftsprozessintegration mit gemeinsamer Zielsetzung und geteiltem Risiko.«

Diese Entwicklung zeigt sich bei allen Unternehmen in der Energiebranche, aber mit deutlichen Konsequenzen bei kleinen und mittleren Energieversorgern. Um diesem Trend zu begegnen, verstärkt die iS Software ihre BPO-Angebote: Neue Lösungen werden mit den Marktteilnehmern diskutiert und ausgearbeitet, bestehende Partnerschaften mit Prozessdienstleistern intensiviert und neue Partnerschaften eingegangen. Zahradnik: »Mittlerweile sind wir gemeinsam mit unseren BPO-Partnern und unseren Systemlösungen in der Lage, nahezu jedes betriebswirtschaftliche Thema der Branche zu bedienen.«

Wie und wo ist Outsourcing relevant

Marktrolle Lieferant/Netz
Ein BPO-Anbieter kann sämtliche Prozesse und Aufgaben eines EVU oder für den Konzessionär »im Namen der Gemeinde « übernehmen. Enthalten sind Software, Rechenzentrumsleistungen und Prozessdienstleistungen einschließlich aller damit verbundenen Services. Kosten werden planbar, die Leistungen durch Verträge abgesichert, Aufgaben und Verantwortlichkeiten eindeutig zugeordnet. Vorteil: die (Rück-)Übertragung
ist jederzeit möglich.

Spartenlösungen zusammenführen
Kombinationen wie Energie (Strom/ Gas) mit Telekommunikation oder Energie mit Immobilienwirtschaft werden diskutiert. Eine integrative Prozessbearbeitung, speziell eine einheitliche Abrechnung,
scheint vorstellbar, ist aber bisher nur selten erfolgreich im Einsatz. iS Software beispielsweise hat ein Produkt geschaffen, das auf einer organisatorischen prozessualen Grundlage steht.

BPO-Migration
Die Migration von einem auf ein anderes System ist immer mit Risiken verbunden. Trotz hohem Kostendruck verhalten sich die Verantwortlichen oft defensiv. In einem BPO-Migrationsprojekt können die Prozesse einschließlich der Systemanwendung
übernommen werden. Über die Laufzeit der Zusammenarbeit verantwortet der BPO-Partner maßgeblich die Systemumstellung, die Prozesse werden beibehalten, Kostenverbesserungen nachgewiesen. Am Ende der Zusammenarbeit ist eine Rücknahme der Prozesse unter reduzierten Kosten mit neuem System möglich.

Umfassendes BPO für Energiegenossenschaften
Neu zu gründende Energiegenossenschaften holen sich die fehlende Energieexpertise.Es gibt bereits Modelle, die von der reinen Bereitstellung der Systeme bis hin zur umfassenden White-Label- BPO-Unterstützung reichen. Darin können neben den energiewirtschaftlichen Prozessen auch sämtliche Prozesse der Mitgliederverwaltung
enthalten sein.

Auch die Chemie und das Vertrauen müssen stimmen

Beim Abschluss von BPO-Verträgen, die eine Aufgaben- und Verantwortungsteilung und damit eine Zusammenarbeit auf Prozessebene umfassen, ist es von zentraler Bedeutung, dass die Nahtstellen bei der Übergabe von Prozessschritten von einem Partner zu einem anderen eindeutig definiert und dokumentiert sind. »Nur so lassen sich Unstimmigkeiten zwischen den Vertragsparteien vermeiden. Das zeigen unsere praktischen Erfahrungen der vergangenen Jahre ganz deutlich«, betont Zahradnik und bestätigt den Trend: »Dieser Bereich ist mittlerweile zu einer nicht unerheblichen Ertragssäule der iS-Software-Gruppe
geworden.« Personen beider Parteien müssen sich auf den anderen verlassen und miteinander können. Nur so wird die Zusammenarbeit »als ein Team« wirklich
erfolgreich funktionieren.

Interview mit Geschäftsführer Dirk Weiße: Warum iS Software in der Energiebranche aktuell viele Aufträge und Neukunden gewinnt

Interview mit Geschäftsführer Dirk Weiße: Warum iS Software in der Energiebranche aktuell viele Aufträge und Neukunden gewinnt

Regensburg, den 11. Juni 2021 – Im Zeitalter der Digitalisierung haben IT-Häuser grundsätzlich gute Karten – dies gilt auch für Anbieter von Software für Energieversorgungsunternehmen. Besonders viele Auftragserfolge und Neukundengewinne konnte die in Regensburg ansässige iS Software GmbH in den vergangenen Monaten und Jahren verbuchen. „Was ist das Erfolgrezept?“ wollte energie.blog (e.b) von Geschäftsführer Dirk Weiße wissen.

Die Kunst in die Zukunft zu blicken

Die Kunst in die Zukunft zu blicken

Was Business Intelligence für Energieversorger bedeutet

Die Kunst in die Zukunft zu blicken

Dezember 17, 2020 | Presse

 

Wie kann Datenanalyse in Echtzeit erfolgen und den Unternehmen tatsächlich bei Entscheidungen, im Vertrieb und in der Strategieentwicklung helfen? Der Schlüssel ist, aus Daten Informationen zu machen und daraus neues Wissen zu erlangen. 

Die Digitalisierung der Geschäftsprozesse ist schon weit vorangekommen. Dennoch fehlt in der Praxis häufig ein umfassender Blick auf die vielen im Unternehmen vorhandenen Daten. Oft sind diese weder so dargestellt noch derart ausgewertet, dass sie zur Strategieentwicklung genutzt werden könnten. Um also die Transformation hin zu einem datengetriebenen Unternehmen erfolgreich zu bewältigen, benötigen Energieversorger
innovative Data-Analytics-Lösungen. Ein Beispiel ist das Kundenmanagement. Zahlreiche Kundendaten liegen in den Energieversorgungsunternehmen digital vor, werden aber weder mit mikrogeografischen Merkmalen verknüpft (wie Gebäudearten, Kaufkraft, Typologien), noch systematisch zur Kundenentwicklung eingesetzt. Daniel Phillipp von Cedio betont: „Was fehlt, ist die Anreicherung der vorhandenen Daten mit relevanten weiteren – auch externen – wie Geodaten und soziodemografischen Daten.“ Die Ist- Zustände aus verschiedenen Unternehmensbereichen wie Abrechnung, Forderungsmanagement oder Vertrieb werden zwar (rückwärts) analysiert, aber häufig
nicht für die Zukunft prognostiziert. Phillipp: „Durch den Einsatz mathematischer
Algorithmen und Prognosen ist es möglich, auch einen Blick in die Zukunft zu werfen.“

Es ist davon auszugehen, dass strategische Entscheidungen zunehmend datenbasiert getroffen werden, ist sich auch Mike Horne, Prokurist von iS Software, sicher. „Entsprechend haben wir ein innovatives BI-Produkt in unsere WinEV-Systemwelt integriert, das diese Anforderungen erfüllt.“ Damit werden neben zahlreichen Analysen, Reportings und Dashboards auch die Key Performance Indicator (KPI) abgebildet. Die Transparenz der Daten und die Hoheit der Kunden über ihre Daten stünden bei der Entwicklung im Zentrum, so Horne. Mikrogeografische Daten könnten, so gewollt, integriert werden.

Verbindung unterschiedlicher Informationsquellen

Damit der Wandel zum Utility 4.0 proaktiv gelingt, sollten Informationen über den Status quo, die Perspektiven sowie über das geschäftliche Umfeld zusammengeführt und im Überblick behalten werden. Moderne Data-Analytics-Systeme verbinden unterschiedliche Informationsquellen und Datenbanken miteinander und stellen die Ergebnisse anschaulich dar.

Die Analysen werden in Echtzeit beziehungsweise zu den jeweils relevanten Terminen aktualisiert und sollten intuitiv zu bedienen sein. Dabei muss es gelingen, dass diese technischen Anwendungen nicht nur einem ausgewählten Kreis von Business-Intelligence (BI)-Experten und Data Scientists zur Verfügung stehen, sondern von allen Mitarbeitenden, unabhängig von deren Kompetenzniveau, effizient genutzt werden können, sodass jeder Fachbereich im Unternehmen davon profitiert.

Über einen direkten Datenbankzugriff zu bestimmten (festgelegten) Terminen – entweder direkt im Rechenzentrum der iS Software oder über VPN-Tunnel an externe Server oder auch Drittanbietersysteme angebunden – werden die Daten aktualisiert und sind damit immer Ad-hoc in den Dashboards auswertbar.

Als Partner der kleineren und mittleren Stadtwerke und Energieversorger setzt iS Software aus Regensburg diese Anforderungen aktuell in seinem BI-Produkt „WinEV BI“ um. Dieses basiert auf der weltweit eingesetzten Technologie von Qlik. Die Dashboards sind einfach bedienbar und liefern einen echten Mehrwert zur datenbasierten Wertschöpfung. Sie komplettieren das umfassende Portfolio des Unternehmens. „Wir verfolgen damit weiterhin klar unsere Strategie, auch kleinen und mittleren Versorgern den Zugang zu den neuesten Technologien zu ermöglichen“, ergänzt Horne. In einer Partnerschaft mit Cedio, die über jahrelange Expertise rund um Datenanalyse und neue Technologien im Analyseumfeld verfügt – unter anderen Qlik- View und Qlik Sense im Detail kennt – wird WinEV BI ausgearbeitet. Es wird Standard-Analysen und -Dashboards geben – aber auch völlig individuelle Aufgabenstellungen können damit abgebildet werden.

Kunden wirken an der Entwicklung direkt mit

Um schon von Anfang an die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden einzubeziehen, hat iS Software unter der Regie von Christian Schinkinger, der seine Masterarbeit zum Thema „Einführung von BI-Systemen in kleinen und mittelständischen Unternehmen“ verfasst hat, einen Expertenkreis aus rund zehn Kunden gebildet.

In diesem Kreis ergänzt das Team derzeit die Lösung um weitere aktuelle Anforderungen.
Es werden die Marktrollen Netzbetreiber, Messstellenbetreiber und Stromlieferant berücksichtigt. WinEV BI wird bereits ab Januar bei den ersten Kunden installiert. Diese stehen hochmotiviert bereit und sind nach ersten Gesprächen begeistert von der einfachen Bedienbarkeit der Analyse-Oberfläche, von den geplanten Themen und der Qualität der Darstellungen. Simone Schaller vom Elektrizitätswerk Wörth a. d. Donau Rupert Heider ist sehr neugierig: „Das neue BI-Produkt verspricht uns mittelgroßen Versorgern die einfache Nutzung komplexer Analysen und bringt uns einen weiteren Schritt in Richtung datengetriebene Unternehmenskultur.“

Die geplanten Standardtemplates im Netzumfeld beinhalten unter anderem Dashboards für Messstellenbetreiber, mit Auswertungen zum Zählerwesen und Informationen für den Smart-Meter-Rollout. Vorgesehen sind auch Dashboards zu den RLM-Kunden, zur Netznutzungsabrechnung und den Einspeisern. Im Energiedatenmanagement
runden anschauliche Grafiken zu den Zeitreihen mit 15-Minuten- Taktung das Analyseangebot ab. Für den Vertrieb hingegen wird es Dashboards zu den Abschlägen, zur Jahresabrechnung, zum Händlerwechsel und wiederum zu den RLM-Kunden geben, die eine Optimierung im Zusammenhang mit den oben genannten Prozessen ermöglichen.

Die Integration des Forderungsmanagements, Auswertungen zur Qualität der Stammdaten und Prognosen zur Wechselwahrscheinlichkeit aufgrund Kundensegmentierungen
sind weitere Einsatzgebiete. Auf der Roadmap für das kommende Jahr stehen Analysen im Finanzbereich und Cockpits für das Management. Schaller kann sich vorstellen, dass „nach der gelungenen Definition der Standards und einer ersten Pilotphase noch einige weitere
Anwendungsfelder beauftragt werden, wenn wir erst richtig Feuer für das Thema
gefangen und dessen Tragweite im praktischen Alltag erlebt haben.“

iS Software GmbH spendet für lokale Hilfsorganisation „Strohhalm“ Weihnachtsspende 2017

Anders als in den Jahren zuvor hatten wir uns Weihnachten 2017 für eine Spende für eine lokale Hilfsorganisation „Strohhalm“ in Regensburg entschieden.

Der „Strohhalm“ in Regensburg in der Keplerstr. 18 ist eine Begegnungsstätte für Obdachlose und hilfsbedürftige Menschen. Das Ziel der Organisation Strohhalm ist, dass in Regensburg niemand hungern, niemand frieren und niemand schmutzig sein! Aber nicht nur das. Auch soll bedürftigen Menschen eine Stück Heimat gegeben werde, ein Ort der Begegnung angeboten werden; Gelegenheit zu Gesprächen und Wärme in der kalten Jahreszeit.

Und wir sind der Meinung, dass insbesondere Weihnachten ein Fest ist, um besonders an Menschen zu denken, die nicht auf der meintlichen Sonnenseite des Lebens stehen.

Aus diesem Grund haben wir der Organisation 1.500,00 € zugewendet.

Seit über 5 Jahren existiert diese lobenswerte Einrichtung.

Schauen Sie bei Interesse gerne auf die Homepage: http://www.strohhalm-regensburg.de

Pressemitteilung: Die Stadtwerke Norderney setzen ab jetzt auf den Branchenspezialisten iS Software aus Regensburg

Norderney/Regensburg, 30.08.2017Für die Umsetzung der Smart-Meter-Gateway-Administration nach den Vorgaben des neuen Messstellenbetriebsgesetzes MsbG haben sich die Stadtwerke Norderney nach einem intensiven Auswahlverfahren für die Zusammenarbeit mit dem Branchenspezialisten iS Software GmbH aus Regensburg entschieden. iS Software bietet ihren Kunden, gemeinsam mit den Metering-Experten der co.met GmbH aus Saarbrücken, ein Komplett-Paket für den Rollout intelligenter Messsysteme an. Die technische Expertise und ein hoher Integrationsgrad in die Prozesse der Stadtwerke gaben den Ausschlag.

 

„Der Angebotsvergleich war bei den vielen verschiedenen zu berücksichtigenden Komponenten sehr komplex und wirklich nicht einfach, schließlich bindet man sich über einen langen Zeitraum an einen Partner“, so der Geschäftsführer der Stadtwerke Norderney, Holger Schönemann. „Ausschlaggebend war für uns die Kombination aus der hohen technischen Kompetenz der co.met GmbH und der guten Integration in die Prozesse unserer vorhandenen Abrechnungslösung WinEV® der iS Software GmbH. Die neuen Prozesse gehen einmal quer durch die Stadtwerke und da sind das Vertrauen in die Partner und ein hoher Integrationsgrad entscheidend.“

Inmitten des Weltnaturerbes Wattenmeer versorgen die Stadtwerke Norderney in der Hochsaison über 50.000 Menschen auf der Insel mit Strom, Gas und Wasser. Durch die saisonal bedingten, starken Verbrauchsschwankungen sind flexible Systeme bereits seit langem ein Muss. Beim Rollout der intelligenten Messsysteme möchte man eine Vorreiter-Position einnehmen und auch zukünftig die Verantwortung für die Natur und die Versorgungssicherheit der Bürger und Gäste in Einklang bringen.

Das bei iS Software beauftragte Lösungspaket deckt den kompletten Prozess von der Rollout-Planung, der Beschaffung der Geräte und SIM-Karten, der Schulung der Monteure bis hin zur Übernahme der Gateway-Administration ab. Die Abrechnung der neuen Messsysteme erfolgt integriert in WinEV® und ist bereits heute möglich. Die Geschäftsführer Thomas Hemmer von der co.met GmbH sowie Roland Zahradnik von der iS Software Vertrieb und Service GmbH bekräftigen: „Wir freuen uns auf ein erfolgreiches Projekt und die Vertiefung der bereits bestehenden guten Partnerschaft.“ Thomas Post, Leiter kaufmännische Dienste der Stadtwerke Norderney, ergänzt: „Der Kick-Off hat stattgefunden, jetzt kann die Einführung der neuen Lösung unmittelbar beginnen.“

 

Stadtwerke Norderney GmbH

Seit 125 Jahren versorgen die Stadtwerke Norderney die Insel Norderney zuverlässig mit Gas und Wasser und seit 100 Jahren mit Strom. Darüber hinaus betreiben die Stadtwerke einige lokale Nahwärmenetze und versorgen so das bekannte Thalasso-Bad mit ausreichend Wärme.

Als auf der Insel verwurzeltes Unternehmen sind die Stadtwerke Norderney der Ansprechpartner Nr. 1 auf der Insel in Fragen der Energie und des Wassers. Kurze Wege, schnelle und persönliche Erreichbarkeit sowie kompetente Beratung zeichnen die Stadtwerke Norderney aus.

Zu den Aufgaben gehören die zuverlässige und sichere Versorgung der Kunden mit Strom, Erdgas, Wärme und Trinkwasser; rund um die Uhr und das zu marktgerechten Konditionen – egal, ob für die 6.000 Einheimischen oder, in der Hochsaison, für die 50.000 Gäste.

Inmitten des Weltnaturerbes Wattenmeer nehmen die Stadtwerke Norderney diese Verantwortung wahr und verfolgen das Ziel, klimaschädliche CO2-Emissionen zu vermeiden. So setzen die Stadtwerke Norderney zum Beispiel auf Naturstrom, errichten hocheffiziente Blockheizkraftwerke und leisten einen großen Beitrag zum Ausbau regenerativer Energiequellen.

www.stadtwerke-norderney.de

 

iS Software Gruppe

Partner der Energie- und Wasserwirtschaft

Die iS Software Gruppe entwickelt seit mehr als 20 Jahren professionelle Software für Energie- und Wasserversorger. Als umfassender Lösungspartner der Branche bildet die Software WinEV® sämtliche relevante energie- und betriebswirtschaftliche Prozesse hochintegriert ab. Von der Softwareentwicklung, über die Beratung, die Implementierung, die Schulung und den anwenderbegleitenden Kundenservice stellt iS Software den optimalen Einsatz der Softwarelösung für jeden Kunden sicher. Ergänzend bietet das Unternehmen seinen Kunden zahlreiche weitere Dienstleistungen, rund um das Kernprdukt an.

Durch die enge Verbundenheit zu ihren Kunden stellt iS Software – neben der effizienten Umsetzung sämtlicher regulatorischen und wettbewerblicher Anforderungen – die anwenderfreundliche Integration der Neu- und Weiterentwicklungen sicher. Zusammen mit den Branchen- und Softwareexpertinnen und -experten des Unternehmens, garantiert iS Software eine durchgängig hohe Qualität ihrer Produkte, mit dem Ergebnis höchster Kundenzufriedenheit.

Ob es sich dabei um die Belange von Netz und Vertrieb handelt, eine clevere Management-Lösung für Geschäftsprozesse oder eine umfassende kaufmännische Software – iS Software hält einen umfangreichen Lösungskatalog bereit.

www.is-software.de

 

co.met – Partner der Stadtwerke

Mit mehr als 16 Jahren Markterfahrung gehört die co.met GmbH heute zu den führenden Dienstleistern im Bereich des Messstellenbetriebs und der Messdienstleistung in Deutschland. Bundesweit setzen mehr als 400 meist kommunale Energieversorgungsunternehmen, Stadt- und Gemeindewerke sowie Kommunen auf die systematische Unterstützung des Saarbrücker Unternehmens. Für insgesamt rund 4 Mio. Zählpunkte erbringt die co.met GmbH Daten-, System- und Prozessdienstleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Messwesens.

Als 100-prozentiges Tochterunternehmen der kommunalen Querverbund-Holding Stadtwerke Saarbrücken GmbH und Schwestergesellschaft der Stadtwerke Saarbrücken Netz AG verantwortet die co.met GmbH den (grundzuständigen) Messstellenbetrieb an rund 240.000 Messstellen aller Versorgungsarten im Netzgebiet der saarländischen Landeshauptstadt.

co.met versteht sich als Partner der Stadtwerke, lebt den Kooperationsansatz auf Augenhöhe und ebnet damit insbesondere kleinen und mittelgroßen Stadtwerken den Weg in die Zukunft. Ausgehend von den zentralen Herausforderungen der kommunalen Stadtwerkelandschaft bietet co.met bereits seit 2009 flexible Lösungen zur Unterstützung der Prozesse in der neuen Welt des Messwesens. Dabei steht das aktive und individuelle Einbeziehen der Kunden in die operative Umsetzung immer im Mittelpunkt des Lösungskonzeptes.

www.co-met.info

 

Kontaktinformationen:

Stadtwerke Norderney GmbH

Andrea Busse

Tel.: +49 4932 879-12

andrea.busse@stadtwerke-norderney.de

 

iS Software GmbH

Constanze Hopf

Tel.: +49 941 46452-2607

constanze.hopf@is-software.com

 

co.met GmbH

Verena Hoff

Tel.: +49 681 587-2243

verena.hoff@co-met.info

Pressemitteilung: iS Software und co.met starten strategische Kooperation beim intelligenten Messwesen!

Saarbrücken/Regensburg, Februar 2017 – Der Metering-Dienstleister co.met GmbH und der Branchensoftware-Spezialist iS Software GmbH arbeiten ab sofort eng zusammen und bieten so eine voll integrierte Gesamtlösung für den Rollout, die Gateway Administration und den Betrieb intelligenter Messsysteme. Der Saarbrücker Messdienstleister bringt sein gesamtes Dienstleistungsportfolio im Bereich Smart Metering in die Kooperation ein. Damit ist die iS Software GmbH kurzfristig in der Lage, ihren Stadtwerkekunden auf Basis der Branchensoftware WinEV® eine Komplettlösung für Smart Metering inklusive der Smart Meter Gateway Administration anzubieten.

Dirk Weiße, Geschäftsführer der IS Software GmbH: „Wir bieten unseren Kunden für die bevorstehenden Herausforderungen des digitalisierten Messwesens ein Komplettpaket, das alle Prozesse von der Rollout-Planung, der Beschaffung und der Montage über den Regelbetrieb und die Marktkommunikation bis hin zur Abrechnung hochintegriert abbildet.“

Die co.met GmbH hat in den vergangenen Jahren im Rahmen ihrer Lösungsplattform SMART ENERGY NETWORK (SEN) eine professionelle und kosteneffiziente Branchenlösung für den Rollout und Betrieb intelligenter Messsysteme und moderner Messeinrichtungen entwickelt. Die als modulare Cloud-Lösung konzipierte Software und Systemlandschaft ist bereits nach ISO/IEC 27001:2013 zertifiziert und beinhaltet unter anderem Bausteine für Smart Meter Gateway Administration, PKI-Service, Gerätemanagement, Marktkommunikation, Workforce Management als Messsystem-Rollout-Unterstützung und die benötigten Portal-Anwendungen. Somit werden alle Anforderungen aus den unterschiedlichen Marktrollen (MSB, VNB, LF, Dritte-EMT) bedient. Mit zum Lösungspaket zählen beispielsweise auch praxisnahe Workshops und Beratungsdienstleistungen sowie ein spezielles Finanzierungs-und Leasingmodell für den Messsystem-Rollout.

Innerhalb der letzten Jahre konnten bei einer Vielzahl von Smart-Metering-Pilotprojekten im Kunden- und Partnerkreis der co.met am Markt verfügbare Software und -Lösungskomponenten installiert, integriert, Prozesse entwickelt und getestet werden. Dabei konnten viele wertvolle Erkenntnisse und praktische Erfahrungen gesammelt werden, die co.met ebenfalls in die Kooperation mit einbringt. „Unsere Lösung und unsere Expertise nun auch den Kunden und Anwendern der iS Software GmbH anbieten zu können, schafft die allseits benötigten Synergieeffekte und hilft damit allen Beteiligten entscheidend…

Die ganze Pressemitteilung können Sie hier lesen!

http://www.co-met.info